Agenda

5. Staffellauf

01. April – 02. Juli 2021

Fünfter Staffellauf von Connected Space

PROGRAMM

Brunnen gehn, statt Baden gehn: Anstatt in die Sauna oder in den Hotpot kann man diesen Frühling einfach nach Bümpliz auf den Dorfplatz: Das Kollektiv Hotel Regina aus Basel lädt zum «Brunnengehn» in Bümpliz ein. Anstatt ins Bad begeben sich die Besucher*innen in den zuvor auf 39° aufgeheizten Bümplizer Davidbrunnen.

Mikrointerventionen im Bollwerk: Das künstlerinnenkollektiv marsie aus Basel schleicht sich mit künstlerischen Aktionen in den Alltag von Besucher*innen und Passant*innen ein. Während einer Woche wird am Bollwerk 39 die Frage nach den gesellschaftlichen Potenzialen der künstlerischen Praxis gestellt. Was wird durch das Schaufenster sichtbar werden? 

Hoch hinaus – der Grand Palais auf dem Dach der Berner Schulwarte: Der Grand Palais zieht aufs Dach. Es entstehen Installationen und Performances von Beat Meyer und Franziska Opladen (Atelier Etcetera), Jasmin Bigler und Nicole Weibel, Roger F. and the Structure, Matteo Pedruzzi und Gabriela Weidmann. Im Grand Palais sind unterdessen Flurina Sokoll und Daniel Sharif Baruwa zu Besuch und lassen erstmals ihre Arbeiten in einen Dialog treten.

Kinder werden zu Kurator*innen: Die Galerie 3000 verschlägt es hingegen aufs Brachland, genauer auf die Brache im Berner Lorraine-Quartier. Dort spannen sie mit dem Spielbetrieb Lorraine zusammen und erklären die Kinder kurzerhand zu den Kurator*innen ihres neugegründeten Freiluft-Kunst- und Superprojektraums <Brache 3000>. Als neuaufstrebendes Kurator*innenkollektiv gehen die Kinder mit ihren eigenen Positionen auf die Themen der zwei eingeladenen Künstler*innen Laure Jolissaint und Neal Byrne Jossen ein. Derweil gastiert in der Galerie 3000 das Kurator*innenkollektiv Deuxpiece und lädt den Künstler Patric Binda ein, im Kunstraum im PROGR einen Einblick in sein Paralleluniversum zu geben, bevölkert von seinen <Morphelets>, Mischwesen aus Mensch und Tier.

Zu Gast im Wissenschaftslabor der Uni Bern: Kunst und Wissenschaft verstehen sich ja bekanntlich gut, artistic research greift seit Jahrzehnten um sich und ist längst als Schulterschluss zwischen den Disziplinen etabliert. Der Kunstraum Dreiviertel zieht von der Monbijoustrasse in die Universität Bern und zwar ins Physikalische Institut – dort wird an der Fortführung des interdisziplinären Projekts Reagenz weitergetüftelt. Den Abschluss bildet eine virtuelle Live-Präsentation dieser Kooperation zwischen dem Künstler Matteo Taramelli und dem Astrophysiker Adomas Valantinas.

Die Kasernenwiese als (Kunst-) Tummelplatz: Der Kunstraum 9a am Stauffacherplatz begibt sich auf die Kasernenwiese im Breitsch und lädt Kunstschaffende ein, zusammen einen Skulpturenpark für Gross und Klein zu erschaffen. Im selben Zeitraum beherbergt das Häuschen am Stauffacherplatz die Kulturmühle Lützelflüh, die sich dem Thema Stadt-Land(-Graben?) verschreibt. Führungen, Performance, Jam-Session und eine Podiumsdiskussion laden dazu ein, Kunstwerke zu erklimmen und eine Brücke über obgenannten Graben zu schlagen.

Auf dem Bahnhofplatz ist der Wolf los – der kulturpunkt zieht vom PROGR raus in den öffentlichen Raum. Dort werden 30 Weltformatplakate heutiger Künstler*innen präsentiert, die mit Psychiatrieerfahrungen und Behinderungen leben. Im freigewordenen Raum empfängt der kulturpunkt NOMART, ein Kulturzentrum mit dem Ziel, Kultur aus der Republik Nordmazedonien in der Schweiz sichtbar zu machen. 

Botschafter*innen Berns im Gespräch: In der Zwischenzeit unterhält sich das Künstler*innen-Duo Petra Köhle und Nicolas Vermot-Petit-Outhenin mit Botschaftsangestellten über erhaltene und gemachte Geschenke. Diese Gespräche werden auf Radio Rabe ausgestrahlt. Als krönender Abschluss verbindet ein Spaziergang die verschiedenen involvierten Botschaften und lädt Besucher*innen dazu ein, diese gemeinsam zu erkunden.

Ausblick: Veröffentlichung der Publikation und Projektabschluss 
Am 23. September 2021 feiern wir die Veröffentlichung unserer Publikation und laden ab 18 Uhr zum Projektabschluss ein.


SAVE THE DATE: 23. SEP 2021
VERÖFFENTLICHUNG DER PUBLIKATION